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01Wissenschaft

Erweiterung des Aromapflege-Angebots im Krankenhaus Bethanien

Mareike Frenck hat als neue Expertin für Aromapflege im Krankenhaus Bethanien ihre Tätigkeit aufgenommen. Sie erweitert das bestehende Angebot für Patient:innen durch innovative therapeutische Ansätze.

Clara Hoffmann16. Juni 20262 Min. Lesezeit

Im Krankenhaus Bethanien hat die frischgebackene Expertin für Aromapflege, Mareike Frenck, ihren Dienst angetreten und bringt frischen Wind in die therapeutischen Angebote des Hauses. Aromapflege wird zunehmend als ergänzende Maßnahme in der patientenzentrierten Versorgung anerkannt. In diesem Artikel werden gängige Mythen über Aromapflege beleuchtet und die erweiterte Angebotspalette vorgestellt.

Mythos: Aromapflege ist nur eine Modeerscheinung

Aromapflege wird oft als vorübergehender Trend betrachtet, der in der modernen Gesundheitsversorgung wenig Relevanz hat. Tatsächlich wird die Verwendung von ätherischen Ölen in der Medizin seit Jahrhunderten praktiziert. Zahlreiche Studien belegen die positiven Effekte von Aromatherapie, beispielsweise bei der Linderung von Schmerzen, Angstzuständen und stressbedingten Beschwerden. Die Integration von Aromapflege in den Klinikalltag ist also nicht lediglich ein modischer Einfall, sondern basiert auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Mythos: Ätherische Öle wirken überall gleich

Ein weiterer verbreiteter Mythos ist, dass ätherische Öle universelle Wirkungen haben, die bei jeder Person gleich ausfallen. Die individuelle Reaktion auf Aromapflege kann stark variieren, abhängig von Faktoren wie dem emotionalen Zustand, der persönlichen Vorgeschichte oder bestehenden Erkrankungen. Mareike Frenck betont die Wichtigkeit einer sorgfältigen Anamnese und einer personalisierten Anwendung der Düfte, um optimale Ergebnisse für jede:n Patient:in zu erzielen.

Mythos: Aromapflege ersetzt medizinische Behandlungen

Ein häufiges Missverständnis ist, dass Aromapflege die schulmedizinische Behandlung ersetzen kann. Aromatherapie sollte nicht als Alternative zur medizinischen Versorgung gesehen werden, sondern als komplementäre Methode zur Unterstützung des Heilungsprozesses. Die Anwendung von ätherischen Ölen kann beispielsweise helfen, Schmerzen zu lindern und die Entspannung zu fördern, sollte jedoch in Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzt:innen erfolgen.

Mythos: Aromapflege ist nicht evidenzbasiert

Ein weiterer Mythos ist, dass Aromapflege keine wissenschaftliche Grundlage hat. Im Gegenteil, die Forschung zu ätherischen Ölen und deren Wirkungen auf den menschlichen Körper hat in den letzten Jahren zugenommen. Viele Studien haben die Wirksamkeit von Aromatherapie in verschiedenen Kontexten untersucht, etwa in der Schmerztherapie, der Palliativmedizin und bei der Behandlung psychischer Erkrankungen. Der Einsatz von Aromapflege im Krankenhaus Bethanien basiert auf diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Mythos: Alle ätherischen Öle sind gleich

Ein Missverständnis besteht darin zu glauben, dass alle ätherischen Öle die gleiche Qualität und Wirkung haben. In der Realität gibt es erhebliche Unterschiede in der Reinheit und Wirksamkeit der Öle, die je nach Herkunft, Herstellungsprozess und Lagerung stark variieren können. Mareike Frenck legt großen Wert darauf, nur hochwertige, geprüfte ätherische Öle in ihrer Arbeit zu verwenden, um den Patient:innen eine sichere und wirksame Aromatherapie anzubieten.

Durch die Einführung von Mareike Frenck in die Aromapflege erhält das Krankenhaus Bethanien die Möglichkeit, die therapeutische Landschaft zu erweitern und den Patient:innen eine ganzheitliche Betreuung anzubieten. Ihre Expertise wird dazu beitragen, den Wert von Aromapflege in der klinischen Praxis weiter zu festigen und die Akzeptanz solcher komplementären Methoden in der Gesundheitsversorgung zu fördern.

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